DriveRIII
21.07.2004, 14:46
Fortsetzung, Teil 2
Stadtverkehr
Das Teil ist auffallend leicht, wenns mal rollt, es ist Kriechgang möglich, um im Stau mitzuschwimmen, Kein Vergaserruckel im Standgasfahren, wie auch? Die Pumpe fördert so sauber und gleichmäßig, dass in allen Gängen mit Standgas gefahren/gerollt werden kann. Die Bremsen sind hervorragend, sie stammen aus der Speed Triple, die wohl die Spitze der Bremsleistung darstellen soll, wie man mir sagte. Ansonsten hebt einen der Lenker zwar nicht aus dem Sitz bei engen aufrecht gefahrenen Kurven und beim Rangieren, aber zum Vorbeugen zwingt er schon.
Landstrasse
Wenn man den 1. Gang mal vergisst und ihn sehr schnell gegen den 2ten wechselt, dann setzt dort der Schub bereits ein. Der Erste von 5 wirkt angestrengt, wenn er hochgedreht wird, er dient –so scheint’s- nur dem einen Grund, das Losbrechmoment zu überwinden, also eine 360 + 82 kg – Fuhre ins Rollen zu bringen. Aber dann…..
Das Geschoß liegt wie ein Panzer aufrecht im Wind, wird stabilisiert von den vertikalen Kolbenwegen und das in jeder Schräglage. Liegt sie einmal, dann erschüttert sie keine Korrektur, sie verharrt ebenso unerschütterlich schräg, wie immer. Kein Walken, kein Pendeln, Keine Unruhe. Gullydeckel und Spurrillen ausgenommen, die sich in die Wirbelsäule reinbohren. Aber das ist die straffe Dämpfung, keine Sache mangelnder Spurtreue. Das schiere Gewicht ist nicht mehr spürbar. Die vorhandene Kraft kompensiert und macht souverän.
Der Spruch „Morgens einmal den 5ten Gang rein und abends wieder rausnehmen“ hat seine beeindruckende Bedeutung, wenn man beispielsweise eine übersichtliche schnelle Kurve normal anfährt, sich anfänglich reinlegt und erst dann den Hahn aufmacht und die Stabilität spürt, mit der die Durchfahrt sich bei steigender Speed einfach betoniert und verfestigt während man sich ohne Anstrengung weiter neigt und nichts ein unsicheres Gefühl aufkommen läßt. Stattdessen wundert man sich, daß nichts davon aufsetzt, was den schwarzen Block unten so breit macht.
Erst am Aufstieg zum Walchensee z.B. werden die Serpentinen eng und steil. Bei Ausnutzung der rechten Strassenbreite gelingt ein sehr zügiger Aufstieg, nicht ohne Funkensprühen der Rastensporne, was im ersten Moment irritiert, aber nach dem Grenzensuchen und –finden ab sofort dazugehört. Die möglichen Schräglagen sind absolut alpenfähig. Die Wahnsinnszugkraft mittendrin in den Bergen macht die Sek. sehr leichtfüssig wett, wenn leichtere Maschinen schneller, weil schräger, aus den Kurven kommen.
Überholen ist ein Kinderspiel. Ich habe mehrfach versucht, sec. zu zählen, die es braucht, um 1 Fahrzeug bei 80-100 km/h zu passieren, ich komme nur bis zum gesprochenen vierten Buchstaben1 der „1“.
Am Ende macht der Cruiser richtig Laune, mit allen anderen Big Bikes trotz 50-100 kg Mehrgewicht mithalten zu können und absolut als Drag-Street/ster-Low Rider zu fahren ist. Ich werde ihm das Cruiserimage schon austreiben. Mit 2 Betankungen auf Einfahrniveau bis 4000, ab 500km bis 5000 U-min habe ich erst 9,5 dann 8 Liter erreicht (Reichweite von knapp 300 km sollte erreichbar sein). Nach dem Gesetz der Serie braucht die Rakete bald nix mehr ).
Nerv 1
Die Spritanzeige reagiert viel zu früh, bei 50% oder 12 Liter beim ersten Mal. Dann merke ich, daß der Tank mehr fasst, als zunächst von der Abschalt-Zapfsäule suggeriert. Bis an den Rand des Stutzens. Dann ist die Anzeige schon passender. Bei Verbrauch von 20 der 25 Liter macht sie sich bemerkbar, das ist wieder OK.
Nerv 2
Wundere mich, daß Ganganzeigen vor 30 Jahren bereits in meiner allerersten Maschine (Suzuki 550 GT) verbaut war…und bei der Rocket echt angebracht wäre, weil sich alle Gänge ab dem Zweiten gleich anfühlen und man allzuoft geneigt ist vom 5ten in den….5ten zu schalten.
Na, wenn das alles ist. Morgen ist Inspektion!
Allen, die sie fahren: Glückwunsch!
Allen, die auf sie warten: Durchhalten!!
Allen, die sie mögen: Muss man erleben, probefahren!
Ciao
Vmaxx
Suche weiter nach einem RIIIver in der Nähe Münchens zum gemeinsamen 6-Zylinder-Oberland-Torquen.
Stadtverkehr
Das Teil ist auffallend leicht, wenns mal rollt, es ist Kriechgang möglich, um im Stau mitzuschwimmen, Kein Vergaserruckel im Standgasfahren, wie auch? Die Pumpe fördert so sauber und gleichmäßig, dass in allen Gängen mit Standgas gefahren/gerollt werden kann. Die Bremsen sind hervorragend, sie stammen aus der Speed Triple, die wohl die Spitze der Bremsleistung darstellen soll, wie man mir sagte. Ansonsten hebt einen der Lenker zwar nicht aus dem Sitz bei engen aufrecht gefahrenen Kurven und beim Rangieren, aber zum Vorbeugen zwingt er schon.
Landstrasse
Wenn man den 1. Gang mal vergisst und ihn sehr schnell gegen den 2ten wechselt, dann setzt dort der Schub bereits ein. Der Erste von 5 wirkt angestrengt, wenn er hochgedreht wird, er dient –so scheint’s- nur dem einen Grund, das Losbrechmoment zu überwinden, also eine 360 + 82 kg – Fuhre ins Rollen zu bringen. Aber dann…..
Das Geschoß liegt wie ein Panzer aufrecht im Wind, wird stabilisiert von den vertikalen Kolbenwegen und das in jeder Schräglage. Liegt sie einmal, dann erschüttert sie keine Korrektur, sie verharrt ebenso unerschütterlich schräg, wie immer. Kein Walken, kein Pendeln, Keine Unruhe. Gullydeckel und Spurrillen ausgenommen, die sich in die Wirbelsäule reinbohren. Aber das ist die straffe Dämpfung, keine Sache mangelnder Spurtreue. Das schiere Gewicht ist nicht mehr spürbar. Die vorhandene Kraft kompensiert und macht souverän.
Der Spruch „Morgens einmal den 5ten Gang rein und abends wieder rausnehmen“ hat seine beeindruckende Bedeutung, wenn man beispielsweise eine übersichtliche schnelle Kurve normal anfährt, sich anfänglich reinlegt und erst dann den Hahn aufmacht und die Stabilität spürt, mit der die Durchfahrt sich bei steigender Speed einfach betoniert und verfestigt während man sich ohne Anstrengung weiter neigt und nichts ein unsicheres Gefühl aufkommen läßt. Stattdessen wundert man sich, daß nichts davon aufsetzt, was den schwarzen Block unten so breit macht.
Erst am Aufstieg zum Walchensee z.B. werden die Serpentinen eng und steil. Bei Ausnutzung der rechten Strassenbreite gelingt ein sehr zügiger Aufstieg, nicht ohne Funkensprühen der Rastensporne, was im ersten Moment irritiert, aber nach dem Grenzensuchen und –finden ab sofort dazugehört. Die möglichen Schräglagen sind absolut alpenfähig. Die Wahnsinnszugkraft mittendrin in den Bergen macht die Sek. sehr leichtfüssig wett, wenn leichtere Maschinen schneller, weil schräger, aus den Kurven kommen.
Überholen ist ein Kinderspiel. Ich habe mehrfach versucht, sec. zu zählen, die es braucht, um 1 Fahrzeug bei 80-100 km/h zu passieren, ich komme nur bis zum gesprochenen vierten Buchstaben1 der „1“.
Am Ende macht der Cruiser richtig Laune, mit allen anderen Big Bikes trotz 50-100 kg Mehrgewicht mithalten zu können und absolut als Drag-Street/ster-Low Rider zu fahren ist. Ich werde ihm das Cruiserimage schon austreiben. Mit 2 Betankungen auf Einfahrniveau bis 4000, ab 500km bis 5000 U-min habe ich erst 9,5 dann 8 Liter erreicht (Reichweite von knapp 300 km sollte erreichbar sein). Nach dem Gesetz der Serie braucht die Rakete bald nix mehr ).
Nerv 1
Die Spritanzeige reagiert viel zu früh, bei 50% oder 12 Liter beim ersten Mal. Dann merke ich, daß der Tank mehr fasst, als zunächst von der Abschalt-Zapfsäule suggeriert. Bis an den Rand des Stutzens. Dann ist die Anzeige schon passender. Bei Verbrauch von 20 der 25 Liter macht sie sich bemerkbar, das ist wieder OK.
Nerv 2
Wundere mich, daß Ganganzeigen vor 30 Jahren bereits in meiner allerersten Maschine (Suzuki 550 GT) verbaut war…und bei der Rocket echt angebracht wäre, weil sich alle Gänge ab dem Zweiten gleich anfühlen und man allzuoft geneigt ist vom 5ten in den….5ten zu schalten.
Na, wenn das alles ist. Morgen ist Inspektion!
Allen, die sie fahren: Glückwunsch!
Allen, die auf sie warten: Durchhalten!!
Allen, die sie mögen: Muss man erleben, probefahren!
Ciao
Vmaxx
Suche weiter nach einem RIIIver in der Nähe Münchens zum gemeinsamen 6-Zylinder-Oberland-Torquen.